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Was für ein Schultag!

Schon heute Morgen war es relativ warm. Ich war, da ich diesmal nicht viel zu schleppen hatte, mit dem Fahrrad vom Bahnhof aus in der Schule. Bereits in der ersten Stunde (eigentlich Englisch) teilte uns Jan mit, dass Clemens im Krankenhaus ist.

Jan: "Clemens ist im Krankenhaus!"
Alle: "Jaaa! Juhuuu!!"

Nach 10 Minuten kam dann Frau Rech rein und teilte uns mit, dass Herr de Boer krank sei und wir deshalb eine Freistunde hätten. Nachdem alle noch ausstehenden Hausaufgaben erledigt waren, machten ich und Nicole eine kleine Fahrradrundfahrt. Die Strecke ging von der Schule aus Richtung WOS-Markt (leider erfuhr ich heute, dass er demnächst dort schließen wird. [Was für eine grausame Welt!]) bzw. McDonalds und von daaus über die Museumsstraße wieder zurück zur Schule. Pünktlich zur 2. Stunde waren wir dann auch wieder da. Dort hatten wir Frau Dorn als Vertretung, und ich hab mich natürlich dafür eingesetzt, dass wir keinen richtigen Unterricht machen.

Frau Dorn: "Was hättet ihr jetzt eigentlich?"
Alle: "Verfügung!"
Frau Dorn: "Hier steht Englisch."
Ich: "Wir haben in Englisch und Verfügung unseren Klassenlehrer. Gestern in der Verfügungsstunde haben wir Englisch gemacht, dafür wollten wir heute in der zweiten Stunde Verfügung machen."
Frau Dorn: "Hmmm... Verfügung können wir schlecht machen."

So hatten wir eine Chillingstunde, in der wir leider im Klassenraum bleiben mussten, weshalb eine weitere Fahrradtour wegfiel. Nachdem ich Pia mindestens 20 Minuten zugehört hatte, was für einen Schwachsinn sie redet, worauf ich natürlich kontinuierlich gekontert hab, hab ih Paul gefragt, ob wir mit seinen Warhammer 40k Figuren ne Runde Spielen können, die ich ihm an dem Tag zur Schule mitgebracht habe. Darauf haben ich, Paul und Kai eineDreierrunde angefangen. Paul hatte 10 Tyraniden Fernkämpfer, Kai 5 Tyraniden Nahkämpfer und ich 5 Spacemarines. Frau Dorn hatte in der Pause nicht abgeschlossen, deshalb spielten wir bis zu Erdkunde munter weiter. Ich griff zuerst Kai an, hatte dann aber Alle verloren und Kai musste dann noch gegen Paul käpfeb. Leider ein recht unausgeglichener Kampf, da die Trupps sehr klein waren und wir nur begrenzt Zeit hatten. Am Ende kam herr Bormann und kurz vor Schluss mussten wir aufhören. In Erdkunde war dann normaler, etwas lässigerer, Unterricht über das Thema Orient und Islam. Danach in Mathe Parabeln und darauf wieder Pause. Nach der Pause hätten wir eigentlich Physik gehabt, aber wieder kam die Glückbotin Frau Rech und verkündete, dass Herr Ewald krank sei. Natürlich machten ich und Nicole dann wieder eine kleine Fahrradrundfahrt. Erstmal nochmal den gleichen Weg wie am Morgen, nur diesmal unterwegs noch schnell ein Eis gekauft, dann wieder zurück auf dem Schulhof. Kurz darauf nochmal losgefahren zur Christopherusschule und zurück. Nach dieser Tour war die Stunde auch schon wieder vorbei und wir hatten Musik. Am Anfang der Stunde ging es um Skalverei in Amerika, wo größtenteils die Meldungen nur von mir und Paul kamen (vielleicht lag es daran, dass wir durch unsere Tischdecke wieder den schönsten Tisch hatten). Die ganze Zeit in Musik stand an der Tafel "Willkommen zur schwarzen Messe." Die gab vielen von uns ein Zugehörigkeitsgefühl. Nach der Schule waren wir nicht mehr bei Carlo, weil ich an dem Tag schon ein Eis gegessen hatte. Wir waren dann nochmal kurz im ECE-Center und gingen dann unsere eigenen Wege.
So endete dann ein eigentlich perfekter Schultag.
Danach war ich am Bahnhof noch bei der Post und hab 220€ auf mein Geschäftskonto eingezahlt, um ein großes Problem von mir zu lösen.
Ich: "In meinem Portemonnaie sind so viele Scheine drin, dass es nicht mehr zu geht."
Paul: "Deine Probleme hätte ich auch mal gerne."  

Jetzt noch etwas, was am 02. Mai stattfand, was ich aber nicht verschweigen will. Mit meinem palituch und meinem Hut hatte ich mir einen prima Schleier gebastelt, den ich in der zweiten großen Pause im Klassenraum aufsetzte. Glücklicherweise kam Michel Gildner (8s2) vorbei und ich konnte meiner verschleierte Hochzeit beginnen.

Ich: "Paul, du machst den Mulla."
Paul: "Warum muss ich immer Mulla sein?"
Ich: "Wenn du willst, kannst du auch den orthodoxen judenpriester machen."
Alex: "Ich mach den Satanistenpriester."
Paul: "Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau, bis dass Satan euch scheidet."

 

3.5.07 17:54


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Da Bomb

Was benötigt man für eine Rauchbombe? Eigentlich ist sie recht simpel aufgebaut. Man benötigt lediglich KNO3 und C6H12O6 in einem Verhältnis 1:1. Wie, ihr wisst nicht was das ist? Nagut, etwas einfacher. Man benötigt Kaliumstickstofftryoxid und β-D-Fructofuranosyl-α-D-Glucopyranosid. Immer noch nicht kapiert?! Nagut, hier noch einfacher: Kaliumnitrat und Disaccharid. Und nochmal für die ganz dummen: Salpeter und Puderzucker.
Da wir das jetzt geklärt hätten, komme ich jetzt zur Sache. Für Peto habe ich vor einiger Zeit etwas Kaliumnitrat, einem extremen Brandbeschleuniger, bei eBay gekauft (war dort als Blumendünger zu finden). Etwas von diesem Kaliumnitrat, zwischen 60g und 80g, habe ich abgezweigt, um es selbst verwenden zu können. So habe ich mit Jannik gestern, am 16.05. einfach mal eine Rauchbombe gezündet. Ich hab Fotos gemacht, deshalb werde ich diese einfach mit Kommentar veröffentlichen.

 


Ca. 140g reines Zeug. Abgewogen auf Petos Pusherwaage.

 

Jannik probiert das Zeug ein letztes mal und wir fahren mit dem Fahrrad los.

Unser Szenario vor der Zündung. (Anmerkung hier war etwa einen Monat zuvor das Osterfeuer)

Jannik hat erstmal zum Einstimmen ein paar Pyrocracker gezündet

 

Danach war die Rauchbombe dran

Nachmal 2 andere Blickwinkel

 

Danach war Janniks Feuerzeug plötzlich leer. Wir mussten nochmal zurückfahren und haben bei mir dann noch ein paar Zeitungen, Streichhölzer und ein Feuerzeug geholt.

Als wir zurück ware, hab ich mir gedacht, warum zünden wir das Zeuch nicht einfach direkt an? Gedacht, getan. Leider hätte ich nicht gedacht, dass das funktioniert. Die Rauchbombe fing plötzlich mächtig an zu rauchen (schwarzer Rauch) und ich konnte die Digicam nicht rechtezeitg bereitmachen. Als es dann zuende war, war die Digicam an, aber es hat nichts mehr genutzt. Aus lauter Frust haben wir die Umgebung aufgeräumt und alles Brennbare auf einem Scheiterhaufen verbrannt.

Ein kleines Lagerfeuer zum "Aufwärmen"

Nach kurzer Zeit mit mehr Brennstoff

Aus der Nähe, jetzt mit einem Schuh, den wir gefunden haben, im Hintegrund

Danach kam ich auf die Idee, warum das Feuer nicht einfach in den Schuh verlegen?


Und der brennende Schuh machte seine Sache 

 

Irgendwann war Alles ausgebrannt und wir kehrten zu mir zurück. Jannik hat sich bei mir dann noch einen Spaß draus gemacht blöde zu sein.

Hier noch ein kleiner Dialog vom Folgetag.

 

Jannik : "Jetzt tu nicht immer so, als wenn ich der Dumme wär. Ich hab immerhin schon eine Bombe gebaut."

Ich: "Ne, eigentlich nicht. Das war ich."

"Stimmt, aber ich hab sie angezündet."

"Das war auch ich."

"Aber ich hab versucht sie anzuzünden."

"Ja, aber das hast du leider nicht hingekriegt." 

16.5.07 22:15


Freaky Friday

Eigentlich kann man ja nicht sagen, dass es der Freitag war, der so "freakig" war, sondern der Samstag, da das "freakige" sich erst nach 0:00 Uhr abspielte. Eigentlich hatte alles genaz nornmal angefangen. Nach einem 6-Stunden-Schultag gingen ich, lá Jannik, lé Michael und lós Paul ins Kino in den Film Fluch der Karibik 3 (Türkisch: Fülükükü dü Kürükükü ). Meine Rezension zu dem Film: HÄH?

Ab einem bestimmten Punkt habe ich nicht mehr verstanden wer für wen, und was überhaupt Sache war. Das lag hauptsächlich daran, dass die Hälfte der Story durch Kämpfe und einer sehr hektischen Kameraführung erklärt wurde. Dazu kamen noch Flashvisionen von Jack Sparrow, die aber ganz gut gelungen sind. Ansonsten will ich keine weitern Aussagen zu dem Film machen, bevor ich nicht jedes Detail verstanden habe. Beim Rausgehen haben ich und Paul uns dann noch über das Ende des Films "unterhalten", dess sowohl er als auch ich haben nicht geglaubt, dass Will Turner Davy Jones umbringt. Wer zugehört hatte war selber Schuld, die sollen sich gefälligst nicht in Gespräche anderer einmischen.

Danach sind wir direkt zu Paul, außer Jannik, der wegen des Geburtstages seiner Oma nach Hause musste. Dort haben wir erstmal eine Pizza gebacken und darauf noch Tomaten und ein Spiegeleiomelette (meine Kreation, an dem Abend neu erfunden - Mischung aus Spiegelei und Omelette) draufgelegt. Da mein Geschmack weg war, musste ich etwas essen, was allein durch die 6 Grundgeschmackrichtungen gut schmeckte. Ich hab dann ein Glas Joghurt getrunken und zwei Esslöffel Puderzucker gegessen. Ab da war ich mir bewusst, was für ein Abend das werden würde, denn bisher wies er nur Eigenschaften vom Studentenleben auf. Gegen 8 kan dann noch Isi, ein Freund von Michael, dazu und wir haben erstnmal eine Stunde an Pauls Computer lustige Videos und Bilder angeguckt. Danach sahen wir uns noch den Film Resident Evil an, bis es kurz vor 12 war. Isi und Michael hatten keine Lust auf die obligatorische Nachtwanderung, also mussten ich und Paul alleine gehen. Allein über dern Weg bis zum Ziel könnte man eine halbe Seite schreiben, aber ich fasse es mal zusammen in: Wir mussten so chillig wie möglich laufen, da wir an der Hauptatraße liefen und beim Vorbeifahren der Polizei nicht auffallen durften. Freitags nachts um 12 Uhr ist die Stadt Braunschweig noch ziemlich belebt. Restaurants, Discos, überall viele Leute. Unser Ziel war der Löwenwall, da wir gucken wollten, ob dort auch freitagnachts Drogendealer dunkle Geschäfte treiben. Nachdem wir dann Richtung Campestraße weitergingen, trafen wir auf 4 Jugendliche auch vom WG, von denen uns einer plötzlich ansprach. Er wollte eigentlich nur die Frage klären, wer im Recht war. Alle waren bereits etwas angeheitert, deshalb fühlt euch jetzt nicht verarscht, wenn ich euch Teile des mehr als 1-Stündigen Gesprächs erläutere. Begonnen hat es mit der Begebenheit, dass Fabi Pitters Frisbee über die Straße geworfen hatte. Daruf holte Fabi sie wieder, Pitters hatte zu dem Zeitpunkt aber bereits Fabis Rucksack mit 2 Flaschen bier und seinem MP3-Player auf den Boden gedonnert, sodass das Bier und angeblich auch der MP3-Player zu Bruch gangen. Das Gespräch entwickelte sich weiter. Ich gab mich als Physikstudenten im 2. Semester aus und Paul sich als Frauenarzt und Medizinstudent mit Ärztezulassung in Texas, Burkina Faso und Tschechien. Als sie anmerkten, dass wir auf dem WG sind, erklärten wir, dass wir Dozenten sind und ab und zu nur zum Laborartikel klauen da sind. Es wurden auch noch Sachen angesprochen wie das Volumen von Toastbrot, welches meinesachtens bei b^5 liegt, oder der dicke Jude Scharon, der angeblich ein Palituch trug. Während der ganzen Gespräche hatte Paul sich zwischendurch immer Alkohol von den angeheiterten Jugendlichen erschlichen und es wurden lustige Wetten abgeschlossen wie "Wenn einer von uns beiden heute noch pinkelt müssen sich die beiden küssen" (von Fabi und Tim) oder "Ich schaffe es dieses Toastbrot in einer Minute zu essen". Leider wurde keine einzige Wette ausgeführt, das ist schade, da sonst Fabi und Tim sich hätten küssen müssen (die Wette war verloren und Fabi war bereit, nur Tim hat sich gedrückt). Nach langer Zeit kamen wir auf die Idee die Typen einfach mit zu Paul zu nehmen und mit ihnen Poker zu spielen. Paul war bereits über einem Promillewert von 0,3, deshalb war er nicht mehr ganz zurechnungsfähig. Von den Vieren kamen dann nur Fabi und Thorben mit und wir machten uns auf den Weg, um um 2 Uhr nachts den Pokerabend zu beginnen. Im Haus verhielten ich und Paul uns erstmal ruhig und umbemerkt, sodass nur Fabi und Thorben zu Michael und Isi gingen, womit wir sie erschrecken wollten. Denn wir haben gesagt, dass wir etwa 20 Minuten weg wären, waren letztendlich über 2 Stunden weg und hatten 2 wildfremde Leute mitgebracht. Aber das Gegenteil von dem, was wir dachten, trat ein. Als Fabi und Thorben das Zimmer, in dem Michael und Isi saßen, betraten, grüßten sie sich einfach gegenseitig, ohne sich zu fragen, wer die überhaupt sind. Danach kamen wir dazu und lösten die Sache auf. Die beiden Neuankömmlinge und Paul fuhren noch mit dem Fahrrad zur Tankstelle um Bier zu holen und der Pokerabend begann. Den Rest werde ich als Fotostory darstellen.

Fabi in Pauls Zimmer

Fabi und Thorben

Paul und Fabi

Gruppenfoto - von Links nach Rechts Paul, ich, Fabi, Michael, Thorben, Isi

Aufgebauter Pokertisch


Nach einiger Spielzeit

Nochmals später und anderer Blickwinkel

Paul hat sich von Fabi eine Zigarette geschnorrt

No Comment

Fabi gewinnt mal wieder - dazu muss gesagt werden, er ist der mieseste Pokerspieler, den ich je getroffen habe und deshalb hat er am Ende gwonnen. Es war das erste mal, dass er gepokert hat, er kannte die Regeln nicht, ist immer mitgegangen, obwohl er die Karten die er auf der Hand hatte nicht kannte, hat seine Pokerchips nicht sortiert, sondern wild durcheinander gemischt, aber ist immer dann ausgestiegen, wenn er ein schlechtes Blatt hatte und dringeblieben, wenn er ein gutes hatte. Ich musste ihm dann sogar immer noch sagen, was für eine Kombination das war. Aber soeinen Pokerspieler wünscht man sich nicht als Feind, denn er gleicht den fehelnden Verstand mit purem Glück aus.

Vorangeschrittener Abend

Langsam macht sich der Alkohol bemerkbar

Auch mal ein Foto von mir

Isi mit nur noch sehr wenig Kapital

Der Pokerabend ist vorbei und wir gehen Schlafen

Nächster Morgen - der Küchentisch

Der Pokertisch

Paul auf dem Boden und Thorben auf dem Sofa

Links dazu noch Fabi

Bild vom Fernsehtisch

Lasst euch nicht vom Titel dieses Buchs verwirren - es geht um einen außerirdischen Gärtner, der auf die Venus ausgewandert ist

Anderer Blickwinkel

 

Eingang zu Pauls Zimmer, in dem Michael und Isi schlafen

So schlafen die beiden in Pauls Bett

Nochmal ein Gesamtüberblick auf sein Zimmer

 

Danach bin ich noch für über eine Stunde Fahrrad gefahren. Ich bin einfach planlos in Braunschweig durch die Stadtteile gefahren. Auf dem Rückweg zu Paul habe ich mich zweimal verfahren und immer wieder kam ich an der Hamburger Straße raus, wodurch ich insgesamt 20 Minuten verloren hatte. Daraus zog ich den Schluss, dass Braunschweig eine computergenerierte Welt ist, in der bei einem falschen Weg automatisch die Hamburger Straße der Ausgangspunkt ist, bis man den richtigen Ziel einschlägt. Paul meinte ein altes Braunschweiger Sprichwort besagt "Alle Wege führen nach Hamburg".

Als dann am Ende alle weg waren, wollten ich und Paul noch in die Stadt zum Hassprediger. Weil er jedoch nicht da war, gingen wir nach Hause und der Freaky Friday war zuende. 

 

26.5.07 18:41





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