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Da Bomb

Was benötigt man für eine Rauchbombe? Eigentlich ist sie recht simpel aufgebaut. Man benötigt lediglich KNO3 und C6H12O6 in einem Verhältnis 1:1. Wie, ihr wisst nicht was das ist? Nagut, etwas einfacher. Man benötigt Kaliumstickstofftryoxid und β-D-Fructofuranosyl-α-D-Glucopyranosid. Immer noch nicht kapiert?! Nagut, hier noch einfacher: Kaliumnitrat und Disaccharid. Und nochmal für die ganz dummen: Salpeter und Puderzucker.
Da wir das jetzt geklärt hätten, komme ich jetzt zur Sache. Für Peto habe ich vor einiger Zeit etwas Kaliumnitrat, einem extremen Brandbeschleuniger, bei eBay gekauft (war dort als Blumendünger zu finden). Etwas von diesem Kaliumnitrat, zwischen 60g und 80g, habe ich abgezweigt, um es selbst verwenden zu können. So habe ich mit Jannik gestern, am 16.05. einfach mal eine Rauchbombe gezündet. Ich hab Fotos gemacht, deshalb werde ich diese einfach mit Kommentar veröffentlichen.

 


Ca. 140g reines Zeug. Abgewogen auf Petos Pusherwaage.

 

Jannik probiert das Zeug ein letztes mal und wir fahren mit dem Fahrrad los.

Unser Szenario vor der Zündung. (Anmerkung hier war etwa einen Monat zuvor das Osterfeuer)

Jannik hat erstmal zum Einstimmen ein paar Pyrocracker gezündet

 

Danach war die Rauchbombe dran

Nachmal 2 andere Blickwinkel

 

Danach war Janniks Feuerzeug plötzlich leer. Wir mussten nochmal zurückfahren und haben bei mir dann noch ein paar Zeitungen, Streichhölzer und ein Feuerzeug geholt.

Als wir zurück ware, hab ich mir gedacht, warum zünden wir das Zeuch nicht einfach direkt an? Gedacht, getan. Leider hätte ich nicht gedacht, dass das funktioniert. Die Rauchbombe fing plötzlich mächtig an zu rauchen (schwarzer Rauch) und ich konnte die Digicam nicht rechtezeitg bereitmachen. Als es dann zuende war, war die Digicam an, aber es hat nichts mehr genutzt. Aus lauter Frust haben wir die Umgebung aufgeräumt und alles Brennbare auf einem Scheiterhaufen verbrannt.

Ein kleines Lagerfeuer zum "Aufwärmen"

Nach kurzer Zeit mit mehr Brennstoff

Aus der Nähe, jetzt mit einem Schuh, den wir gefunden haben, im Hintegrund

Danach kam ich auf die Idee, warum das Feuer nicht einfach in den Schuh verlegen?


Und der brennende Schuh machte seine Sache 

 

Irgendwann war Alles ausgebrannt und wir kehrten zu mir zurück. Jannik hat sich bei mir dann noch einen Spaß draus gemacht blöde zu sein.

Hier noch ein kleiner Dialog vom Folgetag.

 

Jannik : "Jetzt tu nicht immer so, als wenn ich der Dumme wär. Ich hab immerhin schon eine Bombe gebaut."

Ich: "Ne, eigentlich nicht. Das war ich."

"Stimmt, aber ich hab sie angezündet."

"Das war auch ich."

"Aber ich hab versucht sie anzuzünden."

"Ja, aber das hast du leider nicht hingekriegt." 

16.5.07 22:15


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Was für ein Schultag!

Schon heute Morgen war es relativ warm. Ich war, da ich diesmal nicht viel zu schleppen hatte, mit dem Fahrrad vom Bahnhof aus in der Schule. Bereits in der ersten Stunde (eigentlich Englisch) teilte uns Jan mit, dass Clemens im Krankenhaus ist.

Jan: "Clemens ist im Krankenhaus!"
Alle: "Jaaa! Juhuuu!!"

Nach 10 Minuten kam dann Frau Rech rein und teilte uns mit, dass Herr de Boer krank sei und wir deshalb eine Freistunde hätten. Nachdem alle noch ausstehenden Hausaufgaben erledigt waren, machten ich und Nicole eine kleine Fahrradrundfahrt. Die Strecke ging von der Schule aus Richtung WOS-Markt (leider erfuhr ich heute, dass er demnächst dort schließen wird. [Was für eine grausame Welt!]) bzw. McDonalds und von daaus über die Museumsstraße wieder zurück zur Schule. Pünktlich zur 2. Stunde waren wir dann auch wieder da. Dort hatten wir Frau Dorn als Vertretung, und ich hab mich natürlich dafür eingesetzt, dass wir keinen richtigen Unterricht machen.

Frau Dorn: "Was hättet ihr jetzt eigentlich?"
Alle: "Verfügung!"
Frau Dorn: "Hier steht Englisch."
Ich: "Wir haben in Englisch und Verfügung unseren Klassenlehrer. Gestern in der Verfügungsstunde haben wir Englisch gemacht, dafür wollten wir heute in der zweiten Stunde Verfügung machen."
Frau Dorn: "Hmmm... Verfügung können wir schlecht machen."

So hatten wir eine Chillingstunde, in der wir leider im Klassenraum bleiben mussten, weshalb eine weitere Fahrradtour wegfiel. Nachdem ich Pia mindestens 20 Minuten zugehört hatte, was für einen Schwachsinn sie redet, worauf ich natürlich kontinuierlich gekontert hab, hab ih Paul gefragt, ob wir mit seinen Warhammer 40k Figuren ne Runde Spielen können, die ich ihm an dem Tag zur Schule mitgebracht habe. Darauf haben ich, Paul und Kai eineDreierrunde angefangen. Paul hatte 10 Tyraniden Fernkämpfer, Kai 5 Tyraniden Nahkämpfer und ich 5 Spacemarines. Frau Dorn hatte in der Pause nicht abgeschlossen, deshalb spielten wir bis zu Erdkunde munter weiter. Ich griff zuerst Kai an, hatte dann aber Alle verloren und Kai musste dann noch gegen Paul käpfeb. Leider ein recht unausgeglichener Kampf, da die Trupps sehr klein waren und wir nur begrenzt Zeit hatten. Am Ende kam herr Bormann und kurz vor Schluss mussten wir aufhören. In Erdkunde war dann normaler, etwas lässigerer, Unterricht über das Thema Orient und Islam. Danach in Mathe Parabeln und darauf wieder Pause. Nach der Pause hätten wir eigentlich Physik gehabt, aber wieder kam die Glückbotin Frau Rech und verkündete, dass Herr Ewald krank sei. Natürlich machten ich und Nicole dann wieder eine kleine Fahrradrundfahrt. Erstmal nochmal den gleichen Weg wie am Morgen, nur diesmal unterwegs noch schnell ein Eis gekauft, dann wieder zurück auf dem Schulhof. Kurz darauf nochmal losgefahren zur Christopherusschule und zurück. Nach dieser Tour war die Stunde auch schon wieder vorbei und wir hatten Musik. Am Anfang der Stunde ging es um Skalverei in Amerika, wo größtenteils die Meldungen nur von mir und Paul kamen (vielleicht lag es daran, dass wir durch unsere Tischdecke wieder den schönsten Tisch hatten). Die ganze Zeit in Musik stand an der Tafel "Willkommen zur schwarzen Messe." Die gab vielen von uns ein Zugehörigkeitsgefühl. Nach der Schule waren wir nicht mehr bei Carlo, weil ich an dem Tag schon ein Eis gegessen hatte. Wir waren dann nochmal kurz im ECE-Center und gingen dann unsere eigenen Wege.
So endete dann ein eigentlich perfekter Schultag.
Danach war ich am Bahnhof noch bei der Post und hab 220€ auf mein Geschäftskonto eingezahlt, um ein großes Problem von mir zu lösen.
Ich: "In meinem Portemonnaie sind so viele Scheine drin, dass es nicht mehr zu geht."
Paul: "Deine Probleme hätte ich auch mal gerne."  

Jetzt noch etwas, was am 02. Mai stattfand, was ich aber nicht verschweigen will. Mit meinem palituch und meinem Hut hatte ich mir einen prima Schleier gebastelt, den ich in der zweiten großen Pause im Klassenraum aufsetzte. Glücklicherweise kam Michel Gildner (8s2) vorbei und ich konnte meiner verschleierte Hochzeit beginnen.

Ich: "Paul, du machst den Mulla."
Paul: "Warum muss ich immer Mulla sein?"
Ich: "Wenn du willst, kannst du auch den orthodoxen judenpriester machen."
Alex: "Ich mach den Satanistenpriester."
Paul: "Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau, bis dass Satan euch scheidet."

 

3.5.07 17:54


Heute: Ein Palituch

Heute war ich mal mit etwas neuem in der Schule. Und zwar mit einem Palästinensertuch. Paul und Kai hatten welche bestellt und deshalb hatte ich die heute mitgebracht. Kai war jedoch nicht da, deshalb konnte ich sein Palituch noch benutzen. Vor der Schule zeigte ich schon einigen Leuten, wie man es sich korrekterweise um den Kopf bindet. Richtig eingesetzt haben ich und Paul es dann aber erst in der ersten großen Pause, nahmen es dann aber ab, als wir unser Projekt "Das deutsche Bildungssystem" (hängt im remter aus) aufhängten, welches dadurch entstand, dass Paul für Englisch nur ein DIN4 Vokabelheft hatte, Herr de Boer jedoch ein DIN5 Heft verlangte und so Paul auf Felix' Tipp, den er vorher selbst befolgt hatte, hörte, wodurch er aus einem DIN4 Heft ein DIN5 heft ausschnitt. Dort behielten wir es ganze Zeit an, weshalb wir ein Blickfang waren und von einigen Leuten als Terroristen bezeichnet wurden, wobei ein palituch eigentlich ein ganz normales Kleidungsstück ist (steht alles hier). In Physik hatten wir es dann ganze 5 Minuten geschafft in der ersten Reihe zu sitzen und wir durften die Tücher anbehalten. Erst weil herr Ewald es gar nicht bemerkt hatte, als er es dann bemerkte, guckte er uns nur kurz komisch an und machte dann normal mit dem Unterricht weiter. Wir beschwerten uns noch darüber, dass manche Schüle nur Blödsinn machen und machten uns Gedanken, was passieren würde, wenn ein Schulprüfer reinkommt und uns so in der ersten Reihe sitzen sähe. Nachmehr als 5 Minuten sagte Herr Ewald dann schließlich: "Die Arafat-Zeit ist vorbei. Zeiht die Tücher bitte aus." Wir legten sie dann als Tischdecke auf unseren Tisch, weshalb wir den schönsten Tisch von Allen hatten. Das Aufstellen von Bestck und Essen war leider nicht möglich, denn bereits in der Stunde davor hatte Herr de Boer Michael verboten, im Unterricht zu essen. deshalb gingen wir davon aus, dass auch Duschen, Kochen, ein Lagerfeuer machen usw. im Unterricht untersagt waren.

In der 5-Minuten-Pause geschah das selbe wie in der ersten großen Pause und alle guckten nur dumm.
Musik ging dann schon etwas anders zu. Frau Schmidt bemerkte sofort unsere palitücher, ich klärte sie aber darüber auf, dass wir es wie bereits vor über 3000 im Orient gegen Sand, der einem bei Sandstürmen ins Gesicht weht, trugen. Sie erklärte uns aber, dass die sandsturmmeldung kurz zuvor im radio widerrufen wurde. Deshalb nahmen wir die Palitücher wieder nur als Tischdecke. Nach Musik legten wir die Tücher jedoch wieder an, da wir dachten, es zöge ein Sandsturm auf, und halfen Frau Schmidt noch beim Bücher einräumen.

In der zweiten großen Pause war es wieder so wie in den Pausen zuvor. In Mathe
sagte Frau Schlotter dann, wir sollen Essen und Trinken einstellen und Kopfbekleidungen abnehmen. Wieder als Tischdecke hingelegt, folgten wir dann dem Matheunterricht.
In der kleinen Pause beteten wir dann noch Richtung Mekka. was nach der Schule passierte, steht im Bereich Carlo am 26.04.07

 

Hier noch 2 Bilder, damit ihr euch vorstellen könnt, wie ich damit aussehe (zum vergrößern anklicken):

26.4.07 17:01


Mit handschellen und Peitsche in der Schule

Normalerweise würd ich hier ja nichts über einen ganz "normalen" Schultag berichten, aber heute war es einfach so komisch, dass es einen Eintrag wert ist.

Wie die Überschrift schon sagt, hatte ich heute in der Schule ein Paar Handschellen und wie üblich meine Peitsche mit. Mit den Handschellen hatte ich heute morgen bereits etwas Verwirrung gestiftet.
So war Jannik plötzlich in des Mensa vor Schulbeginn angekettet. Eigentlich wollte ich ihn dort stehen lassen, aber weil ich die handschellen noch behalten wollte, musste ich das Opfer bringen und Jannik losmachen.
In der ersten Stunde Chemie hatten ich und Alex sie als "Freundschaftsarmband" angelegt, da hat man gesehen, wie gute Freunde wir sind. Leider durften wir sie nicht angelegt behalten, was ich für äußerst dikriminierend halte, nur weil wir als Jungs keine Armbänder tragen dürfen.
In deutsch hatte Nicole die Handschellen fast die ganze Zeit. Dabei kam es auch mal dazu, dass Pia plötzlich nicht mehr vom Tisch loskam.
In der Pause haben ich und Jannik Pauls hände auf dem Rücken gefesselt (mit seiner Einverständniserklärung) und ihm einen Pullover um den Kopf gebunden. Durch diverse Ereignisse stand er plötzlich auf dem Gang und konnte weder was sehen, noch die Möglichkeit zu sehen zurückerlangen. Bis dann ein Lehrer vorbeikam und ihm auf Pauls Frage hin den Pullover vom Kopf löste, bleib es auch dabei.
Die nächsten beiden Stunden verliefen mehr oder weniger ruhig, nach der Schule ging es aber dann richtig los. Eigentlich wollte ich direkt nach der Schule mit Paul zu Carlo (unsere Stammeisdiele), wir mussten aber noch ein Bio-Protokoll abgeben. Als die 2. große Pause dann vorbei war, gingen wir raus, um mit unseren Fahrrädern das Eis zu holen. Dabei sahen wir noch Jan J. und Ryo, wie sie das Protokoll auf der Tischtennisplatte draußen noch schreiben mussten. Da es Jan war, der das Protokoll nicht hatte, mussten wir natürlich noch eine Konversation anfangen, dass er das Quest Bioprotokoll mit einem Paladin auf Level 11 nicht schafft o.ä. Darauf wollten wir eigentlich endlich los, aber durch einen Zufall hatte sich meine Peitsche gelöst, sodass sie am Hosenbein raushing. Paul kam auf die Idee, dass wir mit Handschellen und Peitschen ein wunderbares Foto erstellen können (Jan hat es auf seinem Handy). Die ganzen Schüler, die wegen des schönen Wetters auch draußen waren, guckten alle etwas komisch, wobei ich denke, dass sie liebendgern auch mitgemacht hätten. Mit den beiden Objekten vollführten wir darauf noch etwas mehr konstruktive Aktivitäten. So wollten mich Nicole und Greta, die inzwischen eingetroffen ware, an den Baskettballkorbmast festketten und Paul mich auspeitschen lassen, um dies zu filmen. Eigentlich wollte ich dabei nicht mitmachen, letztendlich wurde ich dennoch überzeugt.
Zitat von mir: "Ich komm freiwillig mit. Aber ihr müsste mir Handschellen anlegen" 

Ich hab noch ein paar Peitschenkurse verteilt und gezeigt, wie man eine Peitsche präzise, hart, schnell, nah und fern am effektivsten einsetzen kann (dazu jeweils eine Technik). Am Ende durfte ich nochmal meine Entfesslungskünste zeigen. Ich wurde an den ehemals Raucherpavillon angekettet und durfte mich mithilfe des versteckten Notschalters an den Handschellen befreien. Nach ca. 40 Sekunden war ich wieder frei und konnte so zum Bahnhof fahren, ohne Carlo zu besuchen. Im Zug hab ich Janniks Arm nochmal an einer Stange befestigt, aber wie in der Mensa einige Stunden zuvor, waren mir die Handschellen zu wertvoll, als dass ich Jannik damit im Zug hätte sitzen lassen können.

Deswieteren ist abseits dieser Ereignisse eine neue Verkaufsstrategie von mir entwickelt  worden. Die Kinder Countrys werden jetzt einfach nach Ländern benannt. Klingt zwar dämlich, aber damit wird sich der Verkaufsumsatz um bis zu 30% steigern. Außerdem sind Namen für die einzelnen Schokoriegel auch nicht schlecht, so werde ich meine Million verdienen.
16.4.07 15:28


03.04.- 05.04.

In diesem Zeitraum haben sich die Termine zentriert, deshalb jetzt zusammenfassend ein Eintrag mit vielen Fotos und einigen Kommentaren.

Am 02.04. war ich dann nach dem am Vortag reingefeierten Geburtstag Annikas erstmal von 12 - 15 Uhr alleine mit Alex. Wir hatten dann schonmal die Chips verteilt, sodass jeder 3800 B$ Startguthaben hatte. Es gab 3 Arten von Chips, dazu aber weiter unten was.



So sah das ganze dann aus, als es fertig war.

Anschließend ging es um 15 Uhr zum Bahnhof, um zum Bowling zu fahren. Dort trafen wir auf unsere Mitspieler Jan, Peto, Sai Cheong (SC) und Sai Hung (SH). Nach langem hin- und herrechnen kauften wir dann eine Zehnerkarte und teilten sie unter uns auf. Im Zug kamen wir dann unter anderem auf die Mannschaftseinteilung beim Bowling zu sprechen. Die Gruppen wollten wir in Kommunisten und Kapitalisten einteilen. Dabei kam folgender Ausschnitt eines Dialogs zustande.

Jan: "Wie wollen wir eigentlich die Gruppen einteilen?"

Alex: "In Kommunisten gegen Kapitalisten"

Peto: "Aber ich bin doch Kom..."

Leider hatte Peto seinen Satz nicht beendet, aber aus der Aussage können wir schließen, dass er kein Kapitalist ist.

In Braunschweig trafen wir dann auf die beiden weiteren Mitspieler Paul und Sven, wodurch alle 8 vollständig waren. Im Bowlingcenter haben wir dann nach folgenden Gruppen gespielt:

Alex, Sven, Sai Hung, Paul --> Kapitalisten

Basti, Jan, Peto, Woast --> Kommunisten

Da wir vergaßen uns einen Gruppennamen auszusuchen, schnappten sich die anderen den Titel Kapitalisten. Aber wir als Kommunisten waren nicht auf sowas wie einen Teamnamen angewiesen, denn wir sind als Kommis eine einzige große Familie.

Außerhalb von unserem Würfen diskutierten wir mit den Kapis (kurz Kapitalisten) immer über die bessere Staatsform, aber ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass wir die besseren Staaten besitzen. Am Ende, nach 2 Spielen, schlugen wir die Kapitalistenschweine mit ca. 200 Punkten Vorsprung. In ihrem Team verteilten sie noch untereinander Plätze, aber in unserem team zählt nur das Gesamte und jeder darf daran teilhaben. Aber soviel kann ich sagen, ich hatte als Endergebnis ein besseres als jeder einzelne Kapi, jedoch weniger als die anderen Kommis.

Darauf ging es zu mir nach Hause. Zuerst wurden ich, Peto, Paul und Sven von Svens Vater gebracht, da Jans Mutter durch einen Unfall auf der Autobahn etwas Zeitversetzt ankam. Erstmal übergab ich Peto sein nachträglich Geburtstagsgeschenk, eine Peitsche mit Munition für jene. Die Munition beeinhaltete ca. 70-100 Softair-/Paintballkugeln, die sich prima auf die Waffenart Peitsche als Munition anwenden lassen. Die weiteren 20 Minuten, die wir vorher da waren, diskutierten wir über Wert und Namen der Pokerchips. Einig waren wir uns bei den Namen und Wert der B$ der normalen Pokerchips. Die B¢ waren dann schon etwas schwieriger zu bestimmen. Der Wert war realtiv schnell festgelegt, und zwar 1B$=10B¢. Der Vorschlag von Peto den Umrechnungskurs 1,95583 zu nehmen, wurde leider abgelehnt. Auch der Name Rubel, Euro oder Yen, die Peto vorschlug, setzten sich nicht durch. Der Name "Basti Rubbel" ebenfalls nicht

Peto: "Warum nicht einfach Basti Rubel?"

Sven: "Nicht zu verwechseln mit 'Basti, rubbel!'"

Die Obis (unbeschriftete Chips) (später auch umbenannt) hatten selbige Probleme, diese wurden am Ende jedoch nach Farben geregelt.
Nach langem hin und her trafen die anderen ein und die Werte waren festgelegt. Auch Petos Tischplatz, welchen wir die russische Förderation nannten, da er als letztes den Rubel ausführte, schloss sich der internationalen Pokerkonvention an und akzeptierte Regeln, wodurch beim Überqueren der Grenze seines Staatsgebietes nun keine Steuern von 27% zu leisten waren.
Nun werden Fotos mit Kommentaren den weiteren Abend beschreiben:

Begonnen hatten wir mit Texas Hold'em, hier ein Showdown mit Alex und Paul zu sehen.

Die Runde ging dann mit two Pair an Paul.

Dann ging es weiter mit Black Jack.

Dabei gab es eine lange Diskussion, ob ich einen erlaubten Spielzug gemacht hab. Denn Sven war in einer Runde der Dumme und hatte 2 B¢ gesetzt. Er nahm ab 12 keine Karte mehr und als Geber hab ich bisher immer aufgehört, als ich einen unentschieden gesetzt oder besiegt habe. So forderten alle, dass ich bei 13 aufhörte, ich nahm jedoch noch eine Karte und erreichte mit 8 21. Als Sieger zog ich das Geld ein, Paul und Alex protestierten jedoch, da sie meinten, ich hätte mit 13 aufhören müssen. Aber ich war nicht so dämlich und hab bei deren system mitgemacht. Nach den Regeln hätte ich bis 17 gehen müssen, egal, wie viele ich besiegen. Am Ende wurde es so geklärt, dass Peto das Geld an Paul und Alex bezahlte und gehen musste. Die Folge davon war, dass ich für einige Zeit nicht mehr die Bank mache.

Nach der Diskussion ging es auf unsere 9-Uhr-Abendwanderung.

Nach dem Sprichwort "Dafür müssen Kinder in Afrika sterben" entleerte ich eine Chipstüte vollständig in einen Mülleimer. Die Schreie der sterbenden Kinder, haben wir bis zu uns gehört.

Auf einem Feldweg entzündete Alex dann die Zigarre, die er mir zuvor abgekauft hatte, um sie zu konsumieren.

So sieht man kurz nach einem Zug an der Zigarre aus.

Ein weiterer Zigarrenkonsument, der hier anonym bleiben möchte.

So sah Alex dann aus, kurz bevor wir heimkehrten.

So frisch gestärkt gingen wir also weiter den Feldweg entlang, bis nach Schoderstedt (etwa 1km östlich von meinem haus) und entdeckten in der dortigen Höhlensiedlung (wir gingen davon aus, dass die Einwohner dort in Höhlen leben) ein sogenanntes schwarzes Brett, an dem die neusten Neuigkeiten für das Dorf standen. Dabei machten wir die Entdeckung, dass sich die Scheibe einfach hochklappen lässt und primitiv, wie dort die Leute sind, sicher jemand die Blätter mit irgendwelchen Parolen beschmutzen wird. Dies würden wir natürlich schwerstens verurteilen, denn wir wissen nicht, was in den Köpfen solcher kranken individuen vorgeht.

Darauf spielten wir noch etwas weiter Five Card Draw Poker.

Jan ließ sich auszahlen und abholen und wir beendeten den Pokerabend wie folgt:

Aus rechtlichen Gründen ist das Bild nur verkleinert und zensiert dargestellt, da beide Teilnehmer anonym bleiben wollten. Zum Vergrößen einfach anklicken.
Vorweg erstmal, dies ist eine ganz normale Pokerrunde, wie sie im SeKra Casino alltäglich stattfindet und sie ist nicht gestellt, ich wiederhole, dies ist ein NICHT gestelltes Foto!
Dies ist nur eine aus unerfindlichen Gründen entsandene bizarre, unvorhersehbar eingetretene Schicksalswendung, die aus obskuren Zusammenkettungen überraschend eingetretener Ereignisse ohne die Zustimmung einzelner oder das Verhindern durch Einschreiten stattfand und in deren Lage sich nie jemand gedacht hat jemals befinden zu können oder denkt sich jemals befinden zu werden. Alles hat mit einer normalen Pokerrunde angefangen. Bereits in der ersten Wettrunde sind SC und SH ausgestiegen, da sie nur eine Straße und ein Flush hatten und der Starteinsatz von 5B$ zu hoch für dieses lächerliche Blatt für sie war. Nach der ersten Wettrunde haben alle Teilnehmer 4 Karten getauscht. In der zweiten Wettrunde ist Sven mit einem Full House bei insgesamt 50 B$ im Pott ausgestiegen, da er die Erhöhung des Einsatzes um 0,5B$ nicht leisten konnte. Bis 521.400B$ bin ich auch noch mitgegangen, als dann die Person links neben mir, nennen wir sie nur P., um 7B¢ erhöhte, reichte mir die ganze und ich bin mit meinem Buben-Vierling ausgestiegen. Im Pott waren zu dem Zeitpunkt umgerechnet 3.428,93€ (wir mussten bereits Checks ausschreiben). Person 2, nennen wir sie A., war mitgegangen und so begann der Showdown. P. zeigte zuerst seine Karten. Nacheinander enthüllte er seine Karten. J, A, A, A, A. Ein Ass-Vierling. Er wollte schon den Pott an sich nehmen, wurde doch durch A. gestoppt. A. zog noch ein letztes Mal an seiner Zigarre und deckte seine Karten nacheinander auf. Herz 10, Herz Bube, Herz Dame, Herz König, Herz Ass. er hatte ein Royal Flush, die höchste Kombination beim Poker. Als er wieder aufschaute, richtete P. bereits eine Waffe auf A. Er drückte ab und verletzte A. mehrfach im Brust- und Bauchbereich.
Also um das ganze nochmal zusammenzufassen:
Ein ganz normaler Schluss eines Abends im Casino der Firma SeKra.



So sah das ganze dann aus.

 

Den Rest der Nacht (2-7 Uhr) gingen wir dann getrennte Wege. Alex, Sven, SC und SH spielten durchgehend Dead or Alive 2 auf PSII und XBox, wohingegen ich und Pauldiverse Sachen machten.

Gegen 2 war mir und Paul langweilig ganze Zeit DOA2 zu spielen und wir unternahmen noch eine kleine Nachtwanderung nach Schoderstedt, um uns nochmal das schwarze Brett "anzugucken". Auf dem Hin- und Rückweg redeten wir über Regierungsformen, Nachteile von Sozialismus und Kommunismus und vollständige Abschaffung von unverdietem Hartz IV (was möglich ist, denn Dreck auf den Straßen gibt es immer wegzuräumen).

Als wir dann wieder bei mir waren, redeten wir noch über 'normale' Themen, von deren Inhalt niemand von euch je was erfahren wird. Um 5 Uhr sind wir schließlich ins Bett gegangen, aber nicht wie geplant zusammen mit den anderen, sondern nur zu zweit in meinem Zimmer. Die anderen spielten noch bis 7 Uhr DOA2 durch.

 

 

Am nächsten Morgen war dann unser Chlling-Day. Zu dem gibt es nicht viel zu sagen. Erstmal war natürlich Aufräumen angesagt.


Um 12 Uhr waren die Gäste alle weg und wir sind nach Braunschweig gefahren. nach diversen Arztterminen und Pauls kurzer Rückkehrer nach Hause, gingen wir zu den Schlossarkaden. Drinnen fand ich sie wirklich schrecklich eingerichtet. Ich bin nur amerikanische Malls gewohnt, und die sind um Längen besser als die Schlossarkaden bzw. das Schloss. Eigentlich gibt es darin nichts, was es vorher nicht in Braunschweig gab und alles ist sehr unübersichtlich.

Nach Verlassen der Schlossarkaden fuhren wir wieder zu mir nach Hause. Dort machten wir uns noch einen schönen Resttag und freuten uns auf den nächsten.

 

 

Am 5.4. war die Fahrradtour nach Braunschweig geplant. Um 10 Uhr waren wir dann fertig und alle außer Peto waren da. Peto rief mehrmals an, das Telefon erreichte ich jedoch immer zu spät, da wir damit beschäftigt waren, Petos Fahrrad Benutzergerecht einzurichten (wir haben den Sattel umgedreht [leider kein Bild]). Um halb 11 rief ich Peto dann nochmal an, wo er denn bleibe. Seine Nummer, die ich an dem Tag zum ersten mal sah, war sehr komisch. Aus Datenschutzgründen veröffentliche ich sie nicht, ich verrate aber die Ziffern und Zahlen, die darin vorkamen (die 0 ist absichtlich doppelt aufgeführt).

0,1,9,0,666 --> Frag nach Peto

Als er dann eintraf, fuhren wir erst einmal nochmal nach Schodersedt, um das schwarze Brett erneut zu betrachten. Dabei mussten wir feststellen, dass irgendwer mit einem blauen Edding folgendes auf ein Blatt zum Thema Wehrpflicht (hier nachzulesen) geschrieben hat. Dies Person sollte sich schämen!

Auf ein weiters Blatt schrieb er:


 

 

Nun mussten wir Richtung Westen fahren. Das Problem daran war, dass wir starken Gegenwind hatten. Allein auf diesen Kilometer mussten wir 2 Pausen machen und wir brauchten mehr als 10 Minuten. Bis Lauingen, also nochmal 3km weiter hielten wir diese Strapaze aus, drehten dann jedoch um. Es hatte keinen Sinn bis Braunschweig die 25km gegen den Wind zu fahren, so verlegten wir die Tour auf die Sommerferien. Jan fuhr mit dem Fahrrad nach Hause. Wir anderen fuhren dann mit dem Zug nach Braunschweig.

Dies war aber leichter gesagt als getan. Paul musste noch für 1,90€ eine Fahrradkarte kaufen. Er hatte sie schon fast, aber Alex drückte auf Abbruch. Die 2€ kamen wieder raus und Paul musste sie erneut einwerfen. Dies schaffte er aber nicht, sondern sie vielen in die regenrinne in der Mitte des bahnsteiges, die durch ein Gitter abgetrennt war. Da mussten unsere MacGyver Tricks helfen. Erst nahm Alex eines seiner Fruchtgummis, und ich biss ein Stück ab, um damit die klebrige Wirkung freizusetzen. Zusammen mit Petos Sonnenbrille kamen wir an das Geldstück ran, aber es blieb nicht kleben. Also musste was neues her. Peto holte seine Peitsche raus, um mit dem Griff die Münze hochzukatapultieren. Dies ging aber auch schief und Peto musste sein Messer zücken. Damit schaffte er es dann endlich, indem er die Münze hochdrückte. So hat uns mal wieder ein Messer das Leben gerettet. Im Zug redeten wir darüber, wie MacGyver es mit einem Bindfaden und Haarspray geschafft hätte. Mit dem Bindfaden hätte er am Gitter durch Reibung Wärme erzeugt und damit das Haarspray um die Münze herum gesprüht entzündet, wodurch sie durch die Explosion nach Oben katapultiert worden wär, direkt in den Fahrakartenautomaten. Aber wir sind nicht MacGyver. Damit ihr euch vorstellen könnt, wie lächerlich das aussah, hier 3 Fotos.

 

Letztendlich kamen wir sicher in Braunschweig an. Erstmal brachte ich mein Fahrrad zur Fahrradstation am Bahnhof, wo es ab nun einen Abstellplatz hat. In den Schlossarkaden trafen wir uns dann alle. Paul kaufte das Spiel Farcry (ab 16) bei saturn, indem er geschickt die Altersbeschränkung mit dem Preisaufkleber überdeckte. Also peto dies erfuhr, kaufte er gleich für 29,99€ Counterstrike Sourc nach dem selben Prinzip, besser gesagt, er ließ es sich von Paul kaufen. Weiter ging es dann richtig Kino. Paul verabschiedete sich und fuhr mit seinem Fahrrad nach hause. Im Kino wollten wir eigentlich nur gucken, wann fantastic Movie läuft, entschieden aber, als wir sahen, dass 20 Minuten zuvor eine Vorstellung begann, ihn sofort zu Besuchen. Alex verabschiedete sich auch nach Hause, da es sonst zu spät für ihn geworden wär. Also waren nur noch ich und Peto da. Nach dem Film kam Peto noch mit zu und wir machten uns einen schönen Abend.

Das ist jetzt eigentlich alles, was über diese Tage zu berichten war, ich schreib auch schon lange genug an diesem Text und jetzt (0:31 Uhr) dürften sich bereits sehr viele Schreibfehler darin befinden. 

7.4.07 00:31


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